Debatte

Können Faschismustheorien bei der Analyse des Islamismus helfen?
(Herbst 2015)

Letzter Teil einer Diskussionsreihe aus dem „Antifaschistischen Infoblatt“ (AIB), Nr. 105-108. Eröffnet wurde die Reihe von Volker Weiß (Hamburg) mit dem Artikel: „Islamischer Faschismus?“, der auf Parallelen zwischen Faschismus und Islamismus hinwies. Massive Kritik daran kam von Abu Uli aus Kairo („Islam + Faschismus. Die Orientierungslosigkeit der unabhängigen Linken.“), gefolgt von einem Beitrag von Klaus Blees und Roland Röder vom „Kompetenzzentrum Islamismus“ der „Aktion 3. Welt Saar“ („Es gibt keine rechte Islamkritik.“). Mein Dank geht ans AIB und an Volker Weiß für seine Anregungen!

(Anti-) Kapitalismus und (Anti-) Faschismus, Islam und Antideutsche
(März 2013)

Entgegnung auf einen Rundumschlag von Susann Witt-Stahl und Michael Sommer, denen die linke Tageszeitung „Junge Welt“ im Oktober 2012 Gelegenheit geboten hatte, in zwei langen Texten („Hayek oder Holzhacken“ sowie „Verschwinden in der Nebelregion“) Positionen zu Faschismus und Kapitalismus auszubreiten, die als neostalinistisch bezeichnet werden können.

Ist Wörsching ein Apologet des Kapitalismus? (März 2013)

Entgegnung auf Dr. Kurt Laser, der in dem Mitteilungsblatt des „Marxistischen Arbeitskreises zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ bei der Partei DIE LINKE (Nr. 2/18. Jg. vom Mai 2012) Kritik geübt hatte.

Noch einmal Kritik an der marxistisch-leninistischen Faschismustheorie (November 2012)

Entgegnung auf Philipp Becher und Jürgen Lloyd. Dass in der größten und ältesten antifaschistischen Organisation Deutschlands, der VVN-BdA, über Theorie und Begriff des Faschismus diskutiert und auch gestritten wird, versteht sich für eine demokratische Vereinigung von selbst. Ein Podium dieser Debatte ist die „antifa“, das Magazin der VVN-BdA. Hier erschien im Frühjahr 2012 ein Beitrag von mir unter dem Titel „Faschismus als Ideologie“, dem kurz darauf eine Erwiderung („Alte Wahrheiten, neue Fragen“ von P. Becher und J. Lloyd folgte, die hiermit nun wiederum beantwortet werden soll. Zum Thema äußerten sich in der „antifa“ auch Peter C. Walther in seinem Artikel „Bündnisbreite statt Verabsolutierung“ sowie Richard Häsler und Ulrich Schneider in Form eines Interviews über „Ewige Wahrheiten?“.

Gerhard Scheits „Wahn vom Weltsouverän“. Ein Buch dokumentiert den Niedergang der antideutschen Kritik. (August 2012)

Die antideutsche Strömung der deutschen Linken hat viele wichtige Impulse geliefert, aber auch viel Quark. Der Text behandelt in leicht polemischer Form ein Buch von 2009, das beispielhaft für gewisse antideutsche Irrwege stehen könnte.

Betreiben die „neuesten Faschismustheoretiker“ das „Geschäft der Reaktion“? (April 2012)

Entgegnung auf Werner Erdner, der in der Ausgabe Nr. 167 der Zeitschrift „Rotfuchs“ vom Dezember 2011 eine regelrechte Hetzschrift gegen die neueren Faschismusheorien veröffentlichte. Meine Erwiderung stellt grundsätzliche Thesen zum Verhältnis von Faschismus und Kapitalismus und zum faschistischen Antikapitalismus auf.

Hannes Püschel: Faschismus und Antisemitismus. Zum Beitrag von Kurt Pätzold in antifa Nov./Dez. 2010. (2011)

Kurt Pätzold: Die Gegenrevolution. Thesen zur Analyse des historischen Faschismus. (2010)

Die beiden Texte aus der „antifa“, dem Magazin der VVN-BdA, erhellen schlaglichtartig eine zentrale faschismustheoretische Debatte, die in der deutschen Linken seit einer Reihe von Jahren geführt wird: Während K. Pätzold eine aufgeklärte Version der marxistischen Deutung des Faschismus anbietet, fasst H. Püschels Entgegnung kurz die wichtigsten Einwände zusammen, die von den maßgeblich von der Kritischen Theorie inspirierten Antideutschen dagegen erhoben wurden.